Im Monat Juni sind wir wieder einen Schritt vorangekommen.  Auf unsere Ausschreibung für den „Bauabschnitt 2" (Maasbüll und Hürup-Süd) sind eine ausreichende Anzahl von Angeboten eingegangen.

In unserer gestrigen Sitzung haben wir nun die Entscheidung über die Vergabe -vorbehaltlich dem Ergebnis der Bankgespräche- gefällt. Ein wenig Stolz sind wir darauf, dass die Summe der angebotenen Preise nahezu genau den unserer Wirtschaftlichkeitsberechnung zu Grunde gelegten Beträgen entspricht. Es liegt lediglich eine Abweichung von ca. 3 % vor!
Wir werden jetzt die Gespräche mit den Banken fortführen und hoffen, dass Mitte Juli der Termin für das finale Gespräch mit den Banken vereinbart sein wird. Mit den Gewerken ist abgesprochen, dass diese nach ihrer Sommerpause mit der Arbeit loslegen können.

Wir erwarten weiterhin, dass wir Maasbüll und Hürup-Süd noch im Lauf dieser Heizperiode „erwärmen" können. Sind die Bankgespräche erfolgreich abgeschlossen, werden wir Sie zum Beitritt in die Genossenschaft (soweit noch nicht erfolgt) und zum Abschluss des Wärmeliefervertrages auffordern. Parallel dazu wollen wir weitere Mitglieder gewinnen um eine noch höhere Anschlussdichte zu
erreichen.

Wir wollen jedes Neumitglied bitten, ein Schild auf seinem Grundstück aufzustellen auf dem er sich als baldiger Nahwärmebezieher „outet", Wir hoffen, dass die Lücken zwischen den Schildern schnell
geschlossen werden. Hierzu benötigen wir Ihre Mithilfe!

Uns hat ein Schreiben erreicht, mit dem ein Interessent zum Teil recht detaillierte Kritik an unserem Nahwärmekonzept und unserem Auftritt aufzeigt. Richtig ist, dass der aktuelle Ölpreis von uns nicht zu toppen ist. Aber sollte die Entscheidung für die Wärmeversorgung eines Haushaltes für viele kommenden Jahre trotz der weltweit steigenden Unwägbarkeiten in der Politik und der Notwendigkeit eines wachsenden Umweltschutzes allein vom aktuellen Ölpreis abhängen?

Vielen Dank an Alle, die sich die Zeit nehmen, sich mit unserem Konzept zu beschäftigen. Wir setzen uns mit den Anregungen und der Kritik auseinander und prüfen, was wir besser machen können. Die Tatsache, dass unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Ausnahme von einigen Punkten (zu geringe Verwaltungskosten) die Zustimmung der Banken fand und nun durch die eingegangenen Angebote bestätigt wird, zeigt unserer Einschätzung nach, dass wir insgesamt nicht falsch liegen.

Wir freuen uns über jeden, der sich die Zeit nimmt mitzuarbeiten und unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen. Bei Interesse teilen wir Ihnen gern den Zeitpunkt und den Ort des nächsten Treffens der „Nahwärmegruppe" mit. Dort sitzen Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft ca. alle drei Wochen mit einer Reihe von unermüdlichen Mitgliedern der Genossenschaft zusammen, planen und erarbeiten Strategien und verteilen die notwendigen und alltäglichen Aufgaben. Diese engagierte, ehrenamtliche Zusammenarbeit innerhalb der Genossenschaft ist die Grundlage für den zügigen und günstigen Ausbau des Wärmenetzes und die langfristig stabile und für die Mitglieder unabhängige Wärmeversorgung.